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Wechseljahresbeschwerden
Was sind Wechseljahresbeschwerden?

Hitzewallungen Depressionen und Gewichtszunahme können Begleiterscheinungen der Wechseljahre sein. Die hormonelle Umstellung und insbesondere ein Mangel an dem Hormon Östrogen machen den Wechsel in den neuen Lebensabschnitt oft nicht einfach.

Die Stärke der Wechseljahresbeschwerden ist bei jeder Frau unterschiedlich, die Symptome reichen von Schweißausbrüchen über Schwindel, Infektionen der Harnwege bis hin zu Schlaflosigkeit und Depression. Sie wird neben den hormonellen Umstellungen auch durch Faktoren wie die familiäre oder die gesellschaftliche Situation mitbestimmt. Andauern können die Symptome bis zu 15 Jahre.

Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern eine natürliche Umstellung des Hormonhaushalts, vergleichbar mit der Pubertät. Die Akzeptanz des Älterwerdens und ein positiver Blick in die Zukunft bieten die beste Ausgangsmöglichkeit für den Wechsel in den neuen Lebensabschnitt. Wechseljahresbeschwerden kann man nicht vorbeugen, doch ein gesunder Lebensstil kann zusätzlichen Belastungen des Alters, wie Osteoporose, vorbeugen. Eine ausgewogene Ernährung, reich an Kalzium, Vitaminen und Hülsenfrüchten kann die Grundlage für ein gesundes Altern schaffen. Auch Sport mindert das Risiko für Osteoporose und baut Stress ab, insbesondere Ausdauersportarten wie Walken oder Schwimmen sind zu empfehlen.

Therapie Wechseljahresbeschwerden

Bei leichten Wechseljahresbeschwerden können Sport, ein bewusster Lebensstil und pflanzliche Präparate helfen, die Beschwerden zu lindern. Produkte auf Basis von Soja, Rotklee, Traubensilberkerze oder Mönchspfeffer enthalten pflanzliche Östrogene, sogenannte Phytoöstrogene, die den Östrogenen des menschlichen Körpers ähnlich sind. Daher können sie positive Auswirkungen auf leichte Wechseljahresbeschwerden haben. Schwere Wechseljahresbeschwerden können oft einer Hormontherapie behandelt werden. Hier steht ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs, Gebärmutterkörperkrebs und Gallenblasenentzündungen der schnellen und hohen Besserungsrate von Wechseljahresbeschwerden entgegen. Der Einsatz der Hormontherapie muss daher jede Frau individuell mit ihrem Frauenarzt abwägen.

Wechseljahresbeschwerden entstehen durch das hormonelle Ungleichgewicht zwischen den Östrogenen und dem Gelbkörperhormon Progesteron, die den Eisprung und die Menstruation kontrollieren. Ab dem 45. Lebensjahr reifen in den Eierstöcken immer weniger Eizellen heran, es kommt zu Zyklen ohne Eisprung, die Blutungen werden unregelmäßiger und bleiben schließlich ganz aus. Innerhalb der Wechseljahre werden so drei Phasen rund um die Menopause durchlebt, die Prämenopause, die Perimenopause und die Postmenopause. Doch auch die Angst vor dem Älterwerden oder der Auszug der eigenen Kinder kann für eine Verstärkung der Wechseljahresbeschwerden sorgen.

Was sind Wechseljahresbeschwerden?

Wechseljahresbeschwerden sind Begleiterscheinungen der Wechseljahre (Klimakterium), die durch ein hormonelles Ungleichgewicht, in erster Linie durch Östrogenmangel hervorgerufen werden. Die häufigsten Wechseljahresbeschwerden sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Schwindel. Dabei ist die Stärke der Wechseljahresbeschwerden individuell und kann auch durch Faktoren, wie die familiäre Situation oder die persönliche und gesellschaftliche Akzeptanz des Älterwerdens, beeinflusst werden. Dadurch ist die Wahrnehmung der Wechseljahresbeschwerden von Frau zu Frau unterschiedlich.

Sind alle Frauen von Wechseljahresbeschwerden betroffen?

Zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr kommen die meisten Frauen in die Wechseljahre (Klimakterium). In den Eierstöcken reifen keine Eizellen mehr heran, der Körper stellt sich hormonell um, die Menstruation wird unregelmäßig und bleibt schließlich ganz aus. Die Frau tritt von ihrer fruchtbaren Phase in das Alter (Senium) ein. Dieser Prozess dauert etwa bis zum 70. Lebensjahr.

Dabei haben nicht alle Frauen mit Wechseljahresbeschwerden zu kämpfen. Etwa ein Drittel der Frauen bleibt von Beschwerden verschont, die gleiche Menge ist von leichten Beschwerden betroffen. Ein weiteres Drittel spürt jedoch auch starke Wechseljahresbeschwerden, die unter Umständen eine Behandlung nötig machen.

Neben den häufigen Wechseljahresbeschwerden, wie Hitzewallungen Schweißausbrüchen und Schwindel können auch Gewichtszunahme, trockene Schleimhäute und Nervosität hinzukommen. Auch Haarausfall, Knochenschwund (Osteoporose) oder depressive Verstimmungen können als Wechseljahresbeschwerden auftreten. Viele Frauen sind auch durch Schlafstörungen und Antriebslosigkeit von Wechseljahresbeschwerden betroffen.

Enden die Wechseljahresbeschwerden mit der Menopause?

Die Wechseljahresbeschwerden beginnen meist mit unregelmäßigen Blutungen und enden oft mit der Menopause, können jedoch darüber hinaus weitere Jahre andauern. Als Menopause bezeichnet man die letzte Menstruationsblutung. Diese tritt meist während des 51. Lebensjahres auf, kann aber nicht vorhergesagt werden. Als Regel gilt jedoch, dass bei einem Zeitraum von zwölf Monaten seit der letzten Blutung, diese mit hoher Wahrscheinlichkeit die Menopause war.

Vor der Menopause kündigen sich die Wechseljahre mit mal stärker mal schwächer ausfallenden, oft auch unregelmäßigen Blutungen an. Diese Zeit wird Prämenopause genannt. Dabei verändert sich allmählich die Hormonproduktion, die Eierstöcke stellen nach und nach die Produktion der Geschlechtshormone ein. Auf diese folgt die Perimenopause, die die Phase bezeichnet in der keine weiteren Eizellen mehr heranreifen, es kommt schließlich zur letzten Blutung, der Menopause. Auch jetzt befindet sich der Körper noch in der Perimenopause, bis die Östrogenproduktion absackt und der Körper aufgrund der gleichbleibenden männlichen Hormone ins Ungleichgewicht gerät. Dann befindet sich die Frau in der Postmenopause. Der Prozess von der Prämenopause bis zur Postmenopause kann bis zu sieben, das gesamte Klimakterium bis zu 15 Jahre dauern.

Miriam Schaum

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