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Ratgeber Wechseljahresbeschwerden

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    12. April 2021
    Physische und sexuelle Gewalt gegenüber Frauen ist in Deutschland keine Seltenheit. Oft bleiben Körperliche und seelische Wunden bleiben zurück.
      
    06. Juli 2020
    Nach der Geburt schüttet der Körper vermehrt Prolaktin aus, ein Hormon das für die Milchbildung zuständig ist. Dieses Hormon hemmt aber gleichzeitig die sexuelle Lust.
      
    28. August 2019
    Bedingt durch die abnehmende Produktion von Östrogen und Progesteron im Körper, kommt es zum Einsetzen der Wechseljahre mit verschiedenen Beschwerden.
      
    15. Januar 2016
    Mit dem Ende der Schwangerschaft und dem Beginn der neuen Lebensphase ist die frischgebackene Mutter meist sofort wieder in den Alltag eingespannt. Und das in einer Zeit, die sich Wochenbett nennt und damit einen Hinweis auf den angebrachten Aufenthaltsort einer jungen Mutter gibt.
      
    Therapie Wechseljahresbeschwerden

    Bei leichten Wechseljahresbeschwerden können Sport, ein bewusster Lebensstil und pflanzliche Präparate helfen, die Beschwerden zu lindern. Produkte auf Basis von Soja, Rotklee, Traubensilberkerze oder Mönchspfeffer enthalten pflanzliche Östrogene, sogenannte Phytoöstrogene, die den Östrogenen des menschlichen Körpers ähnlich sind. Daher können sie positive Auswirkungen auf leichte Wechseljahresbeschwerden haben. Schwere Wechseljahresbeschwerden können oft einer Hormontherapie behandelt werden. Hier steht ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs, Gebärmutterkörperkrebs und Gallenblasenentzündungen der schnellen und hohen Besserungsrate von Wechseljahresbeschwerden entgegen. Der Einsatz der Hormontherapie muss daher jede Frau individuell mit ihrem Frauenarzt abwägen.

    Wechseljahresbeschwerden entstehen durch das hormonelle Ungleichgewicht zwischen den Östrogenen und dem Gelbkörperhormon Progesteron, die den Eisprung und die Menstruation kontrollieren. Ab dem 45. Lebensjahr reifen in den Eierstöcken immer weniger Eizellen heran, es kommt zu Zyklen ohne Eisprung, die Blutungen werden unregelmäßiger und bleiben schließlich ganz aus. Innerhalb der Wechseljahre werden so drei Phasen rund um die Menopause durchlebt, die Prämenopause, die Perimenopause und die Postmenopause. Doch auch die Angst vor dem Älterwerden oder der Auszug der eigenen Kinder kann für eine Verstärkung der Wechseljahresbeschwerden sorgen.

    Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern eine natürliche Umstellung des Hormonhaushalts, vergleichbar mit der Pubertät. Die Akzeptanz des Älterwerdens und ein positiver Blick in die Zukunft bieten die beste Ausgangsmöglichkeit für den Wechsel in den neuen Lebensabschnitt. Wechseljahresbeschwerden kann man nicht vorbeugen, doch ein gesunder Lebensstil kann zusätzlichen Belastungen des Alters, wie Osteoporose, vorbeugen. Eine ausgewogene Ernährung, reich an Kalzium, Vitaminen und Hülsenfrüchten kann die Grundlage für ein gesundes Altern schaffen. Auch Sport mindert das Risiko für Osteoporose und baut Stress ab, insbesondere Ausdauersportarten wie Walken oder Schwimmen sind zu empfehlen.